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Jedes erste Maiwochenende gehen weltweit Menschen auf die Straße, zusammen mit ihren Nachbarn und weiteren interessierten Bürgern – und schauen sich gemeinsam ihre Stadt an und sprechen über das, was sie an ihrer Stadt lieben oder was sie ärgert. Es geht dabei um das Gemeinsame, also miteinander die Stadt zu entdecken. Jane‘s Walks sind von BürgerInnen geführte, kostenlose Spaziergänge, keine Vorträge. Über 200 Städte weltweit machen schon mit! Und 2019 wird es auch in Leipzig wieder Jane’s Walks geben:

Nähere Infos gibt es rechtzeitig hier oder auf der Website https://janeswalk.org.

Werde Walk-Leader und leite selbst einen von dir gestalteten Spaziergang!

Wolltest auch Du schon immer einmal anderen zeigen, welches deine Lieblingsecken im Stadtteil sind? Oder vor Ort darstellen, wie es ist, mit Beeinträchtigungen in einer Großstadt zu leben? Dann leite auch Du selbst einen Walk! Die Themen können seriös sein oder witzig, informativ und erforschend. Wir von „Leipzig zu Fuß“, zusammen mit dem BUND und VCD, trommeln Menschen zusammen und informieren die Presse. Du musst dich nur mit deinem Thema, deiner Route und Zeit anmelden – und losgehen! Schreibe an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Wer spaziert mit?

Jede und jeder kann mitspazieren oder selbst einen Walk leiten. Hauptsache, ihr seid neugierig auf andere Menschen, auf eure Stadt und habt Lust an Gesprächen zur sozialen und gebauten Zukunft eures Ortes.

Jane Jacobs

Warum Jane’s Walk? Wer war Jane Jacobs?

Jane Jacobs (1916–2006) war eine amerikanisch-kanadische Autorin, Stadttheoretikerin und Aktivistin. Mit ihrem Fokus auf die Perspektive der Fußgänger und lebendige Stadtviertel hat sie die Stadtplanung nachhaltig beeinflusst.
Bereits 1961 kritisierte Jacobs in ihrem international beachteten Buch „The Death and Life of Great American Cities“ (Deutsche Ausgabe: Tod und Leben großer amerikanischer Städte) die entmenschlichte und autozentrierte Stadtplanung. Diese führe zu Isolation in den Stadtteilen und zerstöre Gemeinschaften. Jacobs forderte deshalb: Nicht einzelne Experten, sondern alle BürgerInnen müssen an der Entwicklung ihrer Stadt beteiligt werden.

 

 

 

 

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